Migration

In der Elektrotechnik verwenden wir den Begriff der Migration vorzugsweise für den Austausch speicherprogrammierbarer Steuerungen, kurz SPS genannt.
Wie alle elektronischen Produkte haben diese einen wesentlich kürzeren Innovationszyklus als andere Produkte der Elektrotechnik.

Gründe hierfür sind:
•    Der Zwang für den Hersteller zu noch mehr Funktionalität seiner Produkte
•    Bauteile „veralten“ in immer kürzeren Zyklen, ihre Produktion wird eingestellt und die Fertigung der
      laufenden Produktreihe unwirtschaftlich oder ganz unmöglich
•    Der technische Fortschritt bei den Programmiergeräten, die auf handelsüblichen Notebooks
      basieren, führt dazu dass alte Speichermedien nicht mehr gelesen werden können, oder SPS und
      Programmiergerät nicht mehr kommunizieren.

Zwangsläufig wird sich der Austausch dieser Altsteuerungen nicht vermeiden lassen, bevor der schlimmste Fall eintritt: die Steuerung versagt und die Neubeschaffung und Inbetriebsetzung benötigt mehrere Wochen….

Neubeschaffung heißt in der Regel Erneuerung der gesamten Hard- und Software und ist damit geprägt durch hohe Investitionskosten und lange Ausfallzeiten.

Migration nutzt nun bei bestimmten Systemen die vorhandene Infrastruktur und vermeidet so die Kosten für einen kompletten Austausch der Hardware oder die komplette Neuerstellung von Software,

zum Beispiel

AltNeuVorteil 
AEG Steuerungen
A250, A350, A500
Schneider
Quantum   
Weiterverwendung
der gesamten Ein- Ausgabeebene
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Siemens S5Siemens S7Konvertierung Software
Weiterverwendung zentrale I/O    
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